Von der IT-Architektur bis zur Plattformbetreuung
Digitales Dokumentenmanagement als Basis für die digitale Transformation
Überblick
Papierbasierte Abläufe, Medienbrüche und verteilte Informationen erschwerten effiziente Prozesse in der Europazentrale. Gleichzeitig fehlte eine zentrale Plattform für die digitale Dokumenten- und Vorgangsbearbeitung.
Gemeinsam mit Bonpago wurden zunächst Ziele, Scope sowie die bestehenden Prozesse in HR und Finance analysiert. Darauf aufbauend entstanden SOLL-Prozesse und ein priorisierter Anforderungskatalog. Ein strukturiertes Scoring-Modell ermöglichte anschließend eine transparente und anbieterneutrale Auswahl geeigneter DMS-Lösungen.
Es entstand eine belastbare Grundlage für die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems: mit klar definierten Prozessen und Anforderungen, einem strukturierten Projektauftrag sowie einer nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlage für die Softwareauswahl.
Zusammenfassung
Der Weg zum „Paperless Office“ beginnt nicht mit der Auswahl einer Software, sondern mit einem klaren Verständnis der eigenen Prozesse und Anforderungen. Genau vor dieser Herausforderung stand ein internationaler Automobilhersteller, dessen Abläufe in der Europazentrale noch stark von Papier, Medienbrüchen und dezentralen Informationen geprägt waren.
Gemeinsam mit Bonpago wurde deshalb zunächst die fachliche Grundlage für die DMS-Einführung geschaffen. Prozesse in HR und Finance wurden analysiert, ein digitales Zielbild entwickelt und fachliche, nicht-fachliche sowie technische Anforderungen systematisch priorisiert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Integration in die bestehende SAP-Landschaft.
Auf dieser Grundlage wurde ein strukturierter und anbieterneutraler Auswahlprozess durchgeführt. Ausschreibungsunterlagen, ein transparentes Scoring-Modell sowie Workshops und Anbieterpräsentationen ermöglichten eine objektive Bewertung der Lösungen. So entstand ein methodisch abgesicherter Weg vom papierbasierten Prozess hin zu einem skalierbaren „Paperless Office“.
Herausforderungen
- Überwiegend papierbasierte Abläufe und zahlreiche Medienbrüche
- Dokumente und Informationen blieben zwischen Abteilungen und Prozessschritten hängen
- Fehlende durchgängige digitale Dokumenten- und Vorgangsbearbeitung
- Unterschiedliche Anforderungen aus HR, Finance, IT und Einkauf
- Hohe Anforderungen an die Integration in die bestehende SAP-Landschaft
- Notwendigkeit einer objektiven und anbieterneutralen Softwareauswahl
Vorgehensweise
Gemeinsam mit den relevanten Stakeholdern wurde zunächst ein verbindlicher Rahmen für das DMS-Projekt geschaffen. Ziele und Nicht-Ziele, Rollen, Risiken, Ressourcen sowie der zeitliche Ablauf wurden definiert. Fragebögen und ein gemeinsamer Scope-Workshop schufen Transparenz über Prozesse, Systeme und Anforderungen und grenzten die Pilotphase klar ab.
Ergebnisse
Am Ende des Projekts verfügte der Automobilhersteller über einen klar definierten Projektauftrag, einen abgegrenzten Scope und modellierte SOLL-Prozesse für die priorisierten Anwendungsfälle in HR und Finance. Ein strukturierter und priorisierter Anforderungskatalog bildete die fachliche und technische Grundlage für die zukünftige DMS-Lösung und berücksichtigte insbesondere die erforderliche SAP-Integration.
Mit Ausschreibungsunterlagen, Scoring-Modell sowie einer begründeten Long- und Short-List entstand zugleich eine transparente und nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für die Softwareauswahl. Moderierte Anbieterworkshops und Präsentationen ermöglichten den direkten Vergleich der Lösungen anhand der zuvor festgelegten Anforderungen.
Damit wurde aus einer zunächst allgemeinen Vision eines „Paperless Office“ ein konkret strukturierter und skalierbarer Digitalisierungspfad. Der methodische Projektaufsatz schafft die Grundlage dafür, Dokumente und Prozesse künftig effizienter, durchgängiger und systemgestützt zu bearbeiten.
