Von der IT-Architektur bis zur Plattformbetreuung
Digitale Reifegradanalyse im Forschungsumfeld
Überblick
Eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung wollte ihren digitalen Reifegrad systematisch bestimmen. Digitale Lösungen waren bereits vorhanden, doch es fehlte eine gemeinsame Perspektive über Wissenschaft und Administration hinweg.
Bonpago analysierte Systeme, Prozesse, Arbeitsweisen und digitale Kompetenzen in beiden Bereichen. Auf Basis der Standortbestimmung wurden Potenziale bewertet, ein gemeinsames Zielbild entwickelt und priorisierte Handlungsfelder abgeleitet.
Es entstand eine strategisch abgestimmte Digitalisierungsroadmap mit klaren Prioritäten und realistischen Entwicklungspfaden. Sie schafft eine belastbare Grundlage für die nächsten Digitalisierungsschritte der Forschungseinrichtung.
Zusammenfassung
Eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung stand vor der Frage, wie weit ihre Digitalisierung tatsächlich fortgeschritten ist und welche Maßnahmen für die weitere Entwicklung sinnvoll sind. Digitale Lösungen und Arbeitsweisen waren bereits in verschiedenen Bereichen etabliert, jedoch fehlte eine übergreifende Betrachtung von Wissenschaft und Administration.
Gleichzeitig gewann die Verzahnung beider Bereiche zunehmend an Bedeutung. Gemeinsame Informationsflüsse, bereichsübergreifende Prozesse und abgestimmte Arbeitsweisen sollten künftig stärker digital unterstützt werden.
Bonpago führte deshalb eine strukturierte Reifegrad- und Potenzialanalyse durch. Mithilfe von Workshops, Interviews und standardisierten Fragebögen wurden Systeme, Prozesse, Arbeitsweisen und Kompetenzen erfasst. Darauf aufbauend wurden Zielvorstellungen entwickelt und interne Anforderungen mit technologischen Entwicklungen, verfügbaren Lösungen und Erfahrungen vergleichbarer Organisationen abgeglichen.
Das Ergebnis ist eine realistische und priorisierte Digitalisierungsroadmap. Sie schafft Transparenz über den aktuellen Reifegrad, zeigt konkrete Entwicklungspotenziale auf und gibt Wissenschaft und Administration eine gemeinsame Orientierung für die nächsten Schritte.
Herausforderungen
- Fehlende Gesamtperspektive auf den digitalen Reifegrad der Organisation
- Unterschiedlicher Digitalisierungsstand in Wissenschaft und Administration
- Punktuell eingesetzte digitale Lösungen und uneinheitliche Arbeitsweisen
- Unterschiedlich ausgeprägte digitale Kompetenzen
- Zunehmende Verzahnung wissenschaftlicher und administrativer Prozesse
- Vielzahl möglicher Digitalisierungsmaßnahmen und notwendige Priorisierung
Vorgehensweise
Zu Beginn erfasste Bonpago den aktuellen Digitalisierungsstand in Wissenschaft und Administration. Betrachtet wurden technische Infrastruktur, eingesetzte IT-Systeme, fachliche und organisatorische Prozesse sowie digitale Arbeitsweisen und Kompetenzen. Workshops, strukturierte Interviews und Fragebögen ermöglichten eine umfassende Standortbestimmung.
Auf Grundlage der Ist-Analyse wurden gemeinsam mit der Forschungseinrichtung strategische Zielvorstellungen für die weitere Digitalisierung entwickelt. Im Mittelpunkt stand nicht die Optimierung einzelner Lösungen, sondern eine organisationsweite Perspektive auf Wissenschaft und Administration.
Interne Anforderungen und bestehende Ideen wurden mit externen Perspektiven abgeglichen. Technologische Entwicklungen, verfügbare Lösungen sowie Erfahrungen vergleichbarer Organisationen flossen in die Analyse ein. So konnten realistische Entwicklungspfade unter Berücksichtigung von Nutzen, Ressourcen und Umsetzbarkeit identifiziert werden.
Abschließend wurden die identifizierten Potenziale priorisiert und ein realistisches Digitalisierungsoptimum bestimmt. Daraus entstand eine strategisch abgestimmte Roadmap, die kurzfristig umsetzbare Maßnahmen mit langfristigen Entwicklungsschritten verbindet.
Ergebnisse
Die Forschungseinrichtung verfügt heute über eine transparente Standortbestimmung ihres digitalen Reifegrads und eine realistische Einschätzung der vorhandenen Entwicklungspotenziale.
Durch die gemeinsame Betrachtung von Wissenschaft und Administration entstand erstmals eine organisationsweite Perspektive auf Digitalisierung. Systeme, Prozesse, Arbeitsweisen und Kompetenzen können nun in ihrem Zusammenspiel betrachtet und gezielt weiterentwickelt werden.
Die identifizierten Handlungsfelder wurden nach Nutzen und Umsetzbarkeit priorisiert und in eine strategisch abgestimmte Digitalisierungsroadmap überführt. Dadurch verfügt die Einrichtung über eine klare Orientierung für kurzfristige Maßnahmen und langfristige Entwicklungsschritte.
Der entscheidende Effekt: Digitalisierung wird nicht länger als isoliertes IT-Thema verstanden, sondern als organisationsweiter Entwicklungsprozess, bei dem Menschen, Prozesse und Systeme gemeinsam betrachtet werden.
