Von der IT-Architektur bis zur Plattformbetreuung
Digitale Vorbereitung der Faktura-Prozesse
Überblick
Eine IT-nahe Organisation wollte ihre Faktura-Prozesse grundlegend analysieren und für eine durchgängige Digitalisierung vorbereiten. Zwar waren die bestehenden Abläufe bereits dokumentiert, doch Optimierungspotenziale, zukünftige Soll-Prozesse und eine übergreifende Zielarchitektur fehlten.
Bonpago analysierte die bestehenden Prozesse gemeinsam mit den Mitarbeitenden, identifizierte Schwachstellen und entwickelte darauf aufbauend zukünftige Soll-Abläufe. Ergänzend wurde eine Zielarchitektur für eine zukunftsfähige Systemlandschaft erarbeitet.
Es entstand ein klarer Fahrplan für die digitale Weiterentwicklung der Faktura – mit priorisierten Optimierungspotenzialen, abgestimmten Soll-Prozessen und einer nachvollziehbaren Zielarchitektur als Grundlage für die nächsten Umsetzungsschritte.
Zusammenfassung
Die Faktura ist ein zentraler Prozess, in dem fachliche, organisatorische und technische Anforderungen aufeinandertreffen. Eine IT-nahe Organisation wollte ihre bestehenden Abrechnungsprozesse deshalb nicht nur punktuell optimieren, sondern strukturell auf eine durchgängige Digitalisierung vorbereiten.
Die Ist-Prozesse waren bereits dokumentiert. Dennoch fehlte die Transparenz darüber, wo konkrete Schwachstellen und Optimierungspotenziale lagen, wie zukünftige Abläufe gestaltet werden sollten und welche Systemarchitektur diese Prozesse langfristig unterstützen kann.
Bonpago begleitete das Vorhaben mit einem strukturierten und workshopbasierten Vorgehen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden wurden bestehende Abläufe kritisch analysiert, Optimierungspotenziale herausgearbeitet und zukünftige Soll-Prozesse entwickelt.
Darauf aufbauend entstand eine Zielarchitektur, die bestehende Systeme berücksichtigt und eine klare Perspektive für die zukünftige Systemlandschaft schafft. Die Organisation verfügt damit über eine belastbare Grundlage, um ihre Faktura schrittweise zu digitalisieren und langfristig stärker zu automatisieren.
Herausforderungen
- Bestehende Prozesse waren dokumentiert, aber Optimierungspotenziale nur teilweise sichtbar
- Fehlende klar definierte Soll-Prozesse für die zukünftige Faktura
- Vielzahl organisatorischer, fachlicher und technischer Schnittstellen
- Fehlende übergreifende Zielarchitektur
- Hoher Anteil manueller Tätigkeiten und Prüfprozesse
- Notwendigkeit einer abgestimmten Perspektive auf Prozess und Systemlandschaft
Vorgehensweise
Zum Projektstart wurden Ziele, Rollen und der Projektumfang abgestimmt. Anschließend analysierte Bonpago die bereits dokumentierten Ist-Prozesse und identifizierte erste Auffälligkeiten, Unklarheiten und potenzielle Schwachstellen.
In einem strukturierten Workshop wurden die bestehenden Abläufe gemeinsam mit den Mitarbeitenden kritisch betrachtet. Dabei wurden insbesondere manuelle Tätigkeiten, Schnittstellen und Prüfprozesse analysiert und konkrete Optimierungspotenziale herausgearbeitet.
Auf Basis der Analyse entstanden zukünftige Soll-Prozesse mit klaren Prozesslogiken und Verantwortlichkeiten. Im Fokus standen effiziente, transparente und langfristig tragfähige Abläufe – unabhängig von einer konkreten technischen Lösung.
Abschließend wurde betrachtet, wie die definierten Soll-Prozesse technisch unterstützt werden können. Gemeinsam entstand eine Zielarchitektur, die bestehende Systeme berücksichtigt und mögliche Erweiterungen sowie zukünftige Systemkomponenten einordnet.
Ergebnisse
Aus einem heterogenen und teilweise manuellen Versandprozess entstand ein standardisierter und durchgehend digitaler Rechnungsausgang.
Durch einheitliche Rechnungsformate und automatisierte Abläufe konnte der manuelle Aufwand deutlich reduziert werden. Gleichzeitig lassen sich unterschiedliche Anforderungen der Rechnungsempfänger über flexible Zustellwege abbilden.
Mit der Integration des XRechnung-Standards wurde zudem eine wichtige Grundlage für die strukturierte elektronische Rechnungsstellung geschaffen.
Der neue Prozess verbindet damit Effizienz, Standardisierung und Zukunftsfähigkeit: Statt einzelne Versandwege isoliert zu optimieren, wurde eine skalierbare Grundlage geschaffen, auf der sich der elektronische Rechnungsausgang auch bei zukünftigen Anforderungen weiterentwickeln lässt.
