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Financial Supply Chain Blog

Unklare Prozesse im Rechnungseingang werden teuer!

Unternehmen die Rechnungen später bezahlen müssen nun doppelt bluten – neben unzufriedenen Lieferanten fallen nun auch Extragebühren an! Unternehmer, die verspätet ihre Rechnungen zahlen, werden künftig schneller und kräftiger zur Kasse gebeten. Ein entsprechender Gesetzentwurf dazu wurde Anfang Juli verabschiedet. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber sollen die Rechnungen früher zahlen – dies hat zum einen Auswirkungen auf die Zahlungsmoral, bedingt aber häufig auch die Anpassungen der Geschäftsprozesse! Speziell die langen Bearbeitungszeiten können z.B. durch den elektronischen Rechnungsaustausch beschleunigt werden. Zahlungsfristen von mehr als 30 Tagen und Abnahmefristen von mehr als 15 Tagen sind danach künftig grundsätzlich unwirksam.

Durch individuelle Vereinbarung dürfen sich private Unternehmen lediglich noch eine Frist von 60 Tagen einräumen lassen. Öffentliche Auftraggeber müssen hingegen schon nach 30 Tagen zahlen. Dazu kommt eine Schadenspauschale von 40 Euro als Mindestersatz für die Beitreibungskosten des Gläubigers. Darüber hinausgehende Kosten für u.a. Anwälten, muss der säumige Schuldner ebenso ersetzen wie alle weiteren Verzugsschäden. Ebenfalls steigt der Verzugszins um einen Prozentpunkt von 8 auf 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Es ist ein relativ umfassendes Paket. Also, es wird Zeit die elektronischen Rechnung einzuführen – dies spart nicht nur Prozesskosten sondern auch wirkliche Säumniszuschläge!

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von Bonpago GmbH

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