Die digitale Einreichung von Rechnungen per E-Mail bei der DKV ermöglicht eine schnelle, strukturierte und revisionssichere Bearbeitung von Leistungsansprüchen. Eine klare, dokumentierte Kommunikation trägt dazu bei, dass Ihre Unterlagen fehlerfrei erfasst, zeitnah verarbeitet und mit vollständigen Audit-Trails dokumentiert werden.
Ein strukturiertes Vorgehen bei der Einreichung reduziert nicht nur Rückfragen erheblich, sondern schafft auch die notwendige Grundlage für GoBD-konforme Archivierung, Compliance und revisionssichere Prozesse. In diesem Artikel erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Rechnungen richtig formatieren, welche technischen und dokumentarischen Anforderungen erforderlich sind, wie die Verarbeitung funktioniert, welche Aufbewahrungsfristen gelten und welche typischen Fehler Sie vermeiden sollten.
Die digitale Einreichung von Rechnungen per E-Mail bei der DKV bedeutet, dass Sie Ihre Belege als separate Dateien anhängen und über eine dokumentierte Kommunikation übermitteln. Die DKV verarbeitet diese Belege elektronisch mit automatisierten Systemen (OCR/IDP), wobei jede Einreichung mit Zeitstempel, eindeutiger Dokumentenkennung und automatischem Audit-Trail erfasst wird. Dies ermöglicht nicht nur eine zügige Verarbeitung, sondern schafft auch eine unveränderbare, revisionssichere Dokumentation Ihrer Leistungsansprüche gemäß GoBD-Standards.
Wenn Sie einen Beleg als Bild direkt in die E-Mail-Nachricht einfügen, lässt sich dieser bei der automatischen Verarbeitung durch Dokumentenerkennungssysteme (OCR/IDP) nicht sicher erfassen und klassifizieren. Dies führt zu längerer Bearbeitungszeit und höherer Fehlerquote. Belege, die als eigenständige Dateien angehängt werden, können dagegen von den Verarbeitungssystemen zuverlässig ausgelesen, klassifiziert und mit eindeutiger Dokumentennummer sowie Beleg-Hashing in die Claims-Workflows geleitet werden. Dies ist essentiell für die End-to-End-Prozesskette, die Nachweisführung im Streitfall und die GoBD-konforme Rückverfolgbarkeit.
Das Heften, Klammern oder Aufkleben mehrerer Belege auf ein größeres Blatt führt dazu, dass diese bei der elektronischen Verarbeitung nicht als einzelne, unveränderbare Dokumente erkannt werden können. Reichen Sie Ihre Unterlagen daher immer lose ein – entweder als separate Dateien per E-Mail oder als ungebundene Papierbelege. Dies ist auch für die GoBD-Konformität und revisionssichere Archivierung relevant, da jeder Beleg einzeln identifizierbar, nachverfolgbar und mit individueller Aufbewahrungsfrist verwaltbar sein muss.
Die digitale Einreichung von Rechnungen bietet mehrere Vorteile gegenüber dem klassischen Postweg: Sie ist schneller, sicherer und ermöglicht eine automatische, dokumentierte Erfassung Ihrer Unterlagen mit geprüften Qualitätsmechanismen. Besonders in Notfällen oder wenn Sie schnell zu Ihrem Geld kommen möchten, ist die E-Mail eine effiziente Alternative.
Aus Perspektive der Prozesssicherheit und Compliance ist die digitale, revisionssicher dokumentierte Einreichung entscheidend: Vollständige und gut strukturierte Unterlagen können automatisch erfasst werden, was manuelle Bearbeitungsschritte reduziert und Fehler nachweislich minimiert. Die elektronische Verarbeitung schafft dabei automatisch unveränderbare Audit-Trails und dokumentiert jeden Verarbeitungsschritt nachvollziehbar – eine zwingende Anforderung für regulatorische Compliance und Streitfallbearbeitung. Jeder Beleg erhält eine eindeutige Referenznummer, einen Eingangszeitstempel, eine Qualitätssicherungs-Klassifizierung und wird in den definierten Aufbewahrungsfristen (in der Regel mindestens 10 Jahre) aufbewahrt. Dies schafft auch für Sie als Versicherungsnehmer vollständige Nachvollziehbarkeit und Beweissicherung.
Digitale Einreichung fördert die Datenqualität und First-Time-Right-Bearbeitung: Eine ausreichend lesbare Scan- oder Fotodatei ermöglicht es, dass die DKV Ihre Unterlagen korrekt erfasst, validiert und die Bearbeitung zügig vorangeht, ohne dass Rückfragen entstehen. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihre Selbstbeteiligung noch nicht erreicht ist oder wenn Sie eine Rechnungsreihe von verschiedenen Abrechnungsstellen erhalten haben.
Die DKV akzeptiert mehrere Dateiformate, um Flexibilität zu gewährleisten. Für die Automatisierung, OCR-gestützte Verarbeitung und revisionssichere Archivierung sind jedoch bestimmte Formate optimal geeignet.
Folgende Formate werden akzeptiert:
PDF ist das empfohlene Format, da es die Formatierung zuverlässig bewahrt, auf allen Systemen lesbar ist und für langfristige Archivierung optimiert werden kann. Besonders das PDF/A-Format ist für revisionssichere, unveränderbare Aufbewahrung und GoBD-Konformität geeignet. Bei Fotos mit dem Smartphone sollte die Qualität ausreichend hoch sein und die Belege lesbar darstellen. Die Dateigröße sollte zwischen 2 und 20 MB liegen, um eine schnelle Verarbeitung ohne technische Blockierungen zu ermöglichen.
Ob Sie einen Beleg scannen oder fotografieren – die Lesbarkeit ist entscheidend. Ein guter Scan oder ein klares Foto mit ausreichend Beleuchtung stellt sicher, dass die automatisierten Erkennungssysteme alle relevanten Informationen erfassen können und die Qualitätssicherungsprüfungen bestanden werden. Vermeiden Sie unscharfe Bilder, zu dunkle Aufnahmen oder Fotos aus ungünstigen Winkeln. Die elektronische Auslese funktioniert deutlich besser, wenn der Beleg vollständig im Bild zu sehen ist und die Schrift deutlich erkennbar ist – dies ist auch essentiell für die Nachvollziehbarkeit und für die Streitfallbearbeitung bei Rückfragen.
Besonders bei mehreren Belegen auf einem Foto sollten Sie sicherstellen, dass jeder einzelne Beleg klar lesbar und voneinander abgrenzbar ist. Im Zweifelsfall ist es besser, mehrere separate Fotos zu machen. Dies trägt zur First-Time-Right-Quote bei und reduziert Rückfragen und Verzögerungen erheblich.
Die DKV bietet mehrere Kanäle für die Einreichung von Belegen. Jeder Weg hat Besonderheiten und Verarbeitungscharakteristiken sowie unterschiedliche Audit-Trail-Dokumentationen und Prozessverfolgungsmöglichkeiten.
| Einreichungsweg | Besonderheiten | Verarbeitungsmerkmale | Beste Verwendung |
|---|---|---|---|
| Direkt, schnell, Anhang möglich, einfache Kommunikation, zeitgestempelt | Automatische Dokumentenklassifikation, Audit-Trail mit Eingangszeitstempel, First-Time-Right optimiert | 1-2 Belege, schnelle Einreichung erforderlich, unmittelbare Bearbeitungsverfolgung gewünscht | |
| Kundenbereich „Meine Versicherungen" | Online-Upload, Übersicht, Nachverfolgung mit Audit-Trail, zentrale Archivierung, Beleg-Status sichtbar | Strukturierte Verwaltung mit eindeutiger Dokumentennummer, revisionssichere Erfassung, vollständige Prozesskette dokumentiert | 5-10 Belege, strukturierte Verwaltung bevorzugt, Compliance-Dokumentation wichtig, Status-Verfolgung gewünscht |
| App „Meine DKV" | Mobil, direkte Kamerafunktion, Barcode-Scan möglich, sofortige Verarbeitung, lokale Speicherung | Schnelle Erfassung mit Metadaten, automatische Zeitstempelung, First-Time-Right-Optimierung durch Foto-Qualitätsvorgaben | Unterlagen direkt vom Smartphone, unterwegs, sofortige digitale Verarbeitung gewünscht, Mobile-First-Ansatz |
| Belegupload-Portal | Zentrales Upload-System, Mengen-Verarbeitung, automatische Dokumentenverwaltung, ERP-Integration möglich | Batch-Verarbeitung, revisionssichere Erfassung aller Dokumente, rollenbasierte Prozessverantwortung, Workflow-Routing | Viele Belege auf einmal, gesammelte Einreichung, ERP/System-Integration, Unternehmens-Workflows |
Die E-Mail-Einreichung ist besonders geeignet, wenn Sie Rechnungen direkt nach Erhalt weitergeben möchten oder nur wenige Unterlagen haben. Jede E-Mail wird mit eindeutigem Zeitstempel und automatischem Audit-Trail erfasst. Der Online-Upload im Kundenbereich bietet bessere Übersicht, dokumentiert die Verarbeitung nachvollziehbar und zeigt den aktuellen Bearbeitungsstatus an. Die App ist ideal, wenn Sie Unterlagen direkt mit dem Smartphone fotografieren und hochladen möchten. Das Portal unterstützt Massenverarbeitung und ist optimiert für Unternehmen mit hohem Belegaufkommen.
Die E-Mail-Einreichung ist geradlinig und erfordert nur wenige Schritte. Wenn Sie diese Anleitung befolgen, geht Ihre Einreichung schnell und zuverlässig über die Bühne und wird mit vollständigem Audit-Trail und Zeitstempel korrekt dokumentiert.
Scannen oder fotografieren Sie Ihren Beleg und speichern Sie ihn in einem der akzeptierten Dateiformate (bevorzugt PDF oder JPEG). Überprüfen Sie die Lesbarkeit: Der gesamte Beleg sollte deutlich sichtbar und nicht abgeschnitten sein. Benennen Sie die Datei aussagekräftig und dokumentierbar, z. B. „Arztrechnung_2026_März.pdf" oder „Zahnarzt_Rechnung_012026_Schmidt.pdf". Dies hilft bei der revisionssicheren Dokumentenverwaltung, der Nachverfolgbarkeit und bei Qualitätssicherungsprüfungen.
Schreiben Sie eine E-Mail an die für Ihre Versicherungsart zuständige E-Mail-Adresse der DKV. Hängen Sie Ihre Belegdatei als Anhang an – nicht als Bild im Nachrichtentext. Wenn Sie mehrere Belege haben, können Sie diese alle als einzelne Dateien anhängen. Dies ermöglicht eine automatische Dokumentenklassifikation durch die Verarbeitungssysteme und schafft eine dokumentierte Einreichung mit eindeutigen Dateireferenzen.
Geben Sie in der E-Mail Ihre Versicherungsnummer an. Diese beginnt mit „KV" und steht auf Ihren Versicherungsunterlagen, Ihrem Versicherungsschein oder Ihrer DKV-Card. Die Versicherungsnummer ist die eindeutige Referenz und ermöglicht es der DKV, Ihre Unterlagen revisionssicher im System zuzuordnen, die Verarbeitung in den richtigen Queues einzuleiten und alle nachfolgenden Prozessschritte mit Ihrer Kundennummer zu verknüpfen.
Geben Sie kurz an, um welche Art von Beleg es sich handelt – z. B. „Arztrechnung", „Zahnbehandlung", „Rezept und Arztrechnung" oder „Hilfsmittel". Dies hilft der DKV, die Unterlagen der richtigen Fachabteilung, dem passenden Workflow und der korrekten Qualitätssicherungsprüfung zuzuleiten, was die Bearbeitungszeit reduziert.
Vergewissern Sie sich, dass der Anhang angehängt ist, und versenden Sie die E-Mail. Sie können sich eine Kopie an sich selbst schicken oder die E-Mail in einem Ordner speichern, um einen revisionssicheren Nachweis zu haben und die Verarbeitung nachverfolgbar zu dokumentieren. Dies ist auch für Ihre eigene Buchhaltung und steuerliche Dokumentation wichtig.
Betreff: Rechnung Arztbehandlung – VersNr. KV1234567890 – März 2026
Nachrichtentext:
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei erhalten Sie meine Arztrechnung vom 15. März 2026. Bitte verarbeiten Sie diese zur Erstattung und dokumentieren Sie den Eingangszeitstempel.
Versicherungsnummer: KV1234567890
Belegtyp: Arztrechnung
Behandlungsdatum: 10. März 2026
Beleganzahl: 1
Beste Grüße
[Ihr Name]
Diese Struktur stellt sicher, dass Ihre Einreichung alle wesentlichen Informationen enthält, mit Audit-Trail erfasst wird und schnell verarbeitet wird, ohne dass Rückfragen entstehen.
Einige häufige Fehler können zu Verzögerungen, Rückfragen oder sogar zu Compliance-Problemen führen. Wenn Sie diese kennen, können Sie sie vermeiden und die Bearbeitung sowie die revisionssichere Dokumentation beschleunigen.
Wenn Sie einen Beleg direkt in die E-Mail als Bild einfügen statt als Anhang, lässt sich dieser bei der automatischen Erfassung durch OCR- und IDP-Systeme nicht zuverlässig auslesen und klassifizieren. Ergebnis: Rückfragen, fehlerhafte Erfassung, Umleitung zu manueller Bearbeitung, höhere Fehlerquote, längere Bearbeitungszeit und Probleme bei der Qualitätssicherung. Dies beeinträchtigt auch die First-Time-Right-Quote und die revisionssichere Dokumentation.
Lösung: Hängen Sie den Beleg immer als Datei an (Anhang). Nutzen Sie die Schaltfläche „Anhang hinzufügen" oder „Datei anhängen" in Ihrem E-Mail-Programm.
Das Aufkleben von kleineren Belegen auf ein größeres Blatt oder das Zusammenheften mehrerer Belege mit Klammern oder Heftklammern führt dazu, dass diese bei der elektronischen Verarbeitung nicht als einzelne, unveränderbare Dokumente erkannt werden können. Dies erzeugt Fehler in der automatischen Dokumentenklassifikation, erfordert manuelle Nachbearbeitung und verstößt gegen GoBD-Anforderungen, da jeder Beleg einzeln identifizierbar und mit eigenem Beleg-Hash verwaltet sein muss.
Lösung: Reichen Sie jeden Beleg einzeln ein – entweder als separate Datei per E-Mail oder als lose Blätter per Post.
Die DKV benötigt keine Originale. Wenn Sie Ihre Originale per Post versenden und diese verloren gehen, haben Sie keine Kopie mehr, können den Beleg nicht nachverfolgbar dokumentieren und haben keine revisionssichere Auflage. Zudem entstehen Postgebühren und längere Verarbeitungszeiten.
Lösung: Senden Sie ausschließlich Kopien – entweder gescannt per E-Mail oder fotografiert per App. Dies ist auch für Ihre eigene Dokumentation und revisionssichere Aufbewahrung nach GoBD wichtig. Bewahren Sie Ihre Originale selbst für die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist (mindestens 10 Jahre) auf.
Eine Mahnung oder Zahlungserinnerung ist keine Originalrechnung und reicht für die Abrechnung nicht aus. Dies kann nicht automatisch verarbeitet werden und führt zu Rückfragen, da die DKV die ursprüngliche Rechnung mit vollständigen Leistungsangaben benötigt.
Lösung: Setzen Sie sich mit der Abrechnungsstelle in Verbindung und fordern Sie die ursprüngliche Rechnung erneut an. Reichen Sie nur Mahnungen ein, wenn Sie die Originalrechnung wirklich nicht bekommen können – in diesem Fall sollten Sie die DKV vorab informieren.
Wenn die Versicherungsnummer fehlt oder unleserlich ist, kann Ihre Einreichung nicht eindeutig zugeordnet werden. Dies führt zu manuellen Recherchen, Verzögerungen der automatischen Verarbeitung und Problemen bei der revisionssicheren Dokumentation, da die Zuordnung zu Ihrem Versicherungsverhältnis unklar bleibt.
Lösung: Geben Sie Ihre Versicherungsnummer (KV...) deutlich und korrekt in der E-Mail an. Überprüfen Sie die Schreibweise mehrfach und achten Sie auf Lesbarkeit.
Manche Belege benötigen zusätzliche Unterlagen – z. B. ein Rezept zur Arztrechnung, eine ärztliche Verordnung zu Hilfsmitteln oder ein Heil- und Kostenplan bei Zahnbehandlungen. Unvollständige Einreichungen müssen manuell bearbeitet, zurückgewiesen oder mit Rückfragen versehen werden, was die Bearbeitungszeit erheblich verlängert.
Lösung: Senden Sie alle zusammengehörigen Unterlagen in einer Einreichung mit. Nutzen Sie die Checkliste (siehe unten), um sicherzustellen, dass Sie nichts vergessen haben.
Ein Betreff wie „Rechnung" oder „Belege" ist nicht aussagekräftig. Die DKV kann dann nicht sofort erkennen, um welche Art von Beleg es geht, und dies führt zu längerer Verarbeitungszeit in den Queues und zu Problemen bei der Dokumentenklassifikation.
Lösung: Nutzen Sie einen sprechenden Betreff wie „Arztrechnung – VersNr. KV1234567890 – März 2026".
Wenn der Scan zu dunkel, zu klein, nicht vollständig oder schief ist, können Informationen nicht durch OCR erfasst werden. Dies führt zu manueller Nachbearbeitung, höheren Verarbeitungskosten, längeren Bearbeitungszeiten und Problemen bei der automatischen Qualitätssicherung.
Lösung: Überprüfen Sie vor dem Versenden, dass der Beleg deutlich lesbar ist. Nutzen Sie gute Beleuchtung und einen passenden Abstand. Ein zweites Mal zu fotografieren lohnt sich, wenn das erste Foto nicht optimal ist.
Je nach Situation, Anzahl der Belege und gewünschtem Verarbeitungsansatz gibt es einen optimalen Einreichungsweg. Diese Entscheidungshilfe unterstützt Sie dabei, die beste Option zu wählen und die First-Time-Right-Quote zu verbessern sowie Ihre Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
| Situation | Empfohlener Weg | Prozessmerkmale | Begründung |
|---|---|---|---|
| 1-2 Belege, schnelle Einreichung nötig | Direkter Versand, sofortiger Audit-Trail, Eingangszeitstempel automatisch | Schnellste Methode, einfach und direkt, gute Nachverfolgung möglich, First-Time-Right optimiert | |
| 5-10 Belege, gesammelte Einreichung | Kundenbereich oder Upload-Portal | Strukturierte Erfassung, eindeutige Dokumentennummern, vollständiger Audit-Trail, Status-Verfolgung | Bessere Übersicht, revisionssichere Verwaltung, dokumentierter Verarbeitungsstatus, Compliance nachvollziehbar |
| Beleg direkt vom Smartphone | App „Meine DKV" | Mobile Erfassung, Foto-Qualitätsprüfung in Echtzeit, sofortige Zeitstempelung, lokale Speicherung | Direkte Kamerafunktion, mobil komfortabel, automatische Metadaten, First-Time-Right durch Qualitätsvorgaben |
| Besondere Unterlagen (Kostenplan, Verordnung) | E-Mail oder Kundenbereich mit klarem Hinweis | Explizite Dokumentation des Spezialfalls, Routing zu spezialisiertem Team, Priorisierung | Klare Zuordnung und dokumentierter Hinweis auf Spezialfall möglich, Qualitätssicherung gezielt angepasst |
| Viele Belege auf einmal, Massenverarbeitung | Kundenbereich oder Belegupload-Portal | Batch-Verarbeitung, automatische Kategorisierung, Workflow-Routing, ERP-Integration | Effiziente Verarbeitung von Mengen, automatische Dokumentenverwaltung, revisionssicher dokumentiert, rollenbasierte Prozessverantwortung |
Revisionssichere Unterlagen sind der Schlüssel zu einer zügigen Bearbeitung, schnellen Erstattung und sauberer Compliance-Dokumentation. Sie vermeiden Rückfragen und ermöglichen oft eine automatische Verarbeitung ohne manuelle Eingriffe.
Eine Einreichung ist vollständig und revisionssicher, wenn folgende Punkte erfüllt sind:
Gute, GoBD-konforme Unterlagen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Besonders wichtig: Lose Belege, die nicht geheftet oder geklebt sind, können automatisch erfasst, einzeln mit eindeutiger Nummer versehen und revisionssicher archiviert werden. Dies beschleunigt die Bearbeitung erheblich, unterstützt die GoBD-Konformität und ermöglicht vollständige Audit-Trail-Dokumentation und Streitfallbearbeitung.
Diese Checkliste hilft Ihnen, vor der Einreichung sicherzustellen, dass Sie alles Wesentliche vorbereitet haben und die Anforderungen für schnelle, fehlerfreie und revisionssichere Verarbeitung erfüllen.
Sie können Rechnungen gerne direkt nach Erhalt an die DKV weiterleiten – das ist die schnellste Variante und ermöglicht eine zeitnah dokumentierte Einreichung mit klarem Audit-Trail. Ob Sie sammeln sollten, hängt von Ihrer Selbstbeteiligung ab: Haben Sie eine Selbstbeteiligung, lohnt sich Sammeln erst, wenn diese erreicht ist, da Rechnungen darunter nicht erstattet werden.
Ja, das ist sinnvoll und spart Aufwand. Für das jeweilige Behandlungsjahr gilt: Reichen Sie Belege erst ein, wenn Sie Ihre Selbstbeteiligung überschritten haben. Unterhalb liegende Rechnungen werden nicht erstattet. Dies spart sowohl Ihnen als auch der DKV Verarbeitungsaufwand und beschleunigt die Bearbeitung.
Es wird empfohlen, Kostenvoranschläge vorab einzureichen, besonders bei planbaren Behandlungen und größeren Summen. So kann die DKV im Vorhinein klären, ob und in welchem Umfang ein Anspruch besteht. Dies gibt Ihnen Planungssicherheit und vermeidet spätere Rückfragen oder Überraschungen bei der Erstattung.
Ja, es wird dringend empfohlen, den Heil- und Kostenplan vorab einzureichen. Bei einer Zahnzusatzversicherung reichen Sie ihn zunächst bei der gesetzlichen Krankenkasse ein. Sie erhalten dann eine Kopie inklusive Anlagen, die Sie an die DKV weiterleiten. Der Zahnarzt behält den Original-Kostenplan. Die DKV prüft dann, welche Leistungen und Eigenanteile zu erwarten sind.
Reichen Sie die korrigierte Rechnung zusammen mit den anderen Rechnungen ein und weisen Sie darauf hin, dass Sie bereits die ursprüngliche Rechnung eingereicht haben. Dies hilft der DKV, Doppelungen zu vermeiden und die korrekte Version zu verarbeiten sowie Audit-Trail-Konflikte zu klären.
Nein, eine Mahnung oder Zahlungserinnerung ist nicht ausreichend und kann nicht verarbeitet werden. Setzen Sie sich mit der Abrechnungsstelle in Verbindung und fordern Sie die ursprüngliche Rechnung erneut an. Erst die Originalrechnung ist für die Abrechnung und revisionssichere Dokumentation gültig.
Ja, Sie können Rechnungen als Angehöriger einreichen. Wenn Sie direkt mit der DKV korrespondieren möchten, ist eine schriftliche Vollmacht oder Bevollmächtigung hilfreich und dokumentierbar. Im Sterbefall kann die DKV unter bestimmten Bedingungen Leistungen an Sie auszahlen – dies regelt sich je nachdem, ob eine Vollmacht vorhanden ist oder welche Nachweise erforderlich sind.
Sie können Rechnungen grundsätzlich später einreichen. Die DKV hat jedoch Aufbewahrungsfristen: Belege, die älter als zehn Jahre sind, werden in der Regel nicht mehr akzeptiert. Im Normalfall wird auf die Einrede der Verjährung verzichtet. Es ist jedoch ratsam, Belege zeitnah einzureichen, um rechtssicher dokumentiert zu sein.
Ja, Rechnungen aus dem Ausland können eingereicht werden. Kopien sind ausreichend, Originale sind nicht nötig. Falls die Rechnung in einer Fremdsprache ausgestellt ist, kann die DKV eine beglaubigte deutsche Übersetzung anfordern. Die Kosten für die Übersetzung trägt der Versicherungsnehmer.
Das ist je nach Belegtyp unterschiedlich. Bei Arztleistungen muss die Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ausgestellt sein. Bei Heilpraktikern nach dem Gebührenschema für Heilpraktiker (GebüH). Bei Zahnbehandlung sollten die behandelten oder ersetzten Zähne mit Zahnschema angegeben sein. Nutzen Sie die spezifischen Anforderungen der DKV für den konkreten Belegtyp.
Das hängt davon ab, ob Arzneimittel berechnet wurden. Wenn ja, muss das Rezept maschinell quittiert und zusammen mit der Arztrechnung eingereicht werden. Apothekenquittungen sind nicht erforderlich – das quittierte Rezept reicht aus.
Ja, medizinisch notwendige Hilfsmittel wie eine Insulinpumpe, ein Rollstuhl oder eine Lesehilfe können erstattet werden. Sie benötigen eine ärztliche Verordnung und die Rechnung. Bei besonders teuren Hilfsmitteln ist ein Kostenvoranschlag sinnvoll. Die DKV bietet einen Hilfsmittel-Service mit Kooperationspartnern, über den Sie in vielen Fällen sogar schneller und mit besseren Konditionen versorgt werden.
Bei einem Krankenhausaufenthalt sollten Sie Ihre DKV-Card vorlegen. Die allgemeinen Krankenhausleistungen und Kosten für Ein- oder Zweibettzimmer (sofern versichert) werden direkt mit dem Krankenhaus abgerechnet. Privatärztliche Rechnungen werden an Sie adressiert – leiten Sie diese an die DKV weiter. Nach einem stationären Aufenthalt brauchen Sie für das Krankenhaustagegeld nur eine Kopie des vorläufigen Entlassungsberichts mit den wesentlichen Angaben.
Die digitale Einreichung von Rechnungen per E-Mail bei der DKV ermöglicht schnelle, dokumentierte Erstattungen durch strukturiertes Vorgehen, vollständige Unterlagen und revisionssichere Prozesse mit eindeutigen Audit-Trails und nachverfolgbaren Zeitstempeln.