Financial Supply Chain Blog

Nach Österreich führen auch die Schweizer die eRechnung verbindlich ein!

Nach der Verpflichtung auf elektronische Rechnungen im Geschäftsverkehr mit der öffentlichen Verwaltung in Österreich haben die Schweizer nun nachgezogen. Der Bundesrat hat letzte Woche beschlossen, die Lieferanten der Bundesverwaltung zur Einreichung von elektronischen Rechnungen zu verpflichten. Diese Verpflichtung gilt ab dem 01.01.2016 und bezieht sich zunächst nur auf Rechnungen > 5.000 Franken. Damit hat man, vor allem den Bedürfnissen der kleinen Unternehmen Rechnung getragen und aus der Einführung in Österreich gelernt. In Deutschland verfolgt man mit der Etablierung des Standards ZUGFeRD einen anderen Weg, Rechnungen sollen auf freiwilliger Basis elektronisch ausgetauscht werden – dies ist ein guter Ansatz, aber jetzt gilt es noch die entsprechenden Vorteilsargumentationen und „einfachen“ Lösungen für alle Marktteilnehmer zu etablieren. Mit unserem vom BMWI geförderter Forschungsprojekt (www.e-docs-standards.de) erarbeiten wir hier aktuell Lösungen und Argumentationen. 

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Donovan Pfaff
von Donovan Pfaff

Vermehrte Nutzung der e-Rechnung

Laut BITCOM werden elektronische Rechnungen vor allem in Wirtschaft und Verwaltung immer häufiger verwendet. Allein das neue ZUGFeRD-Format 1.0 wurde bereits 1500 Mal heruntergeladen – bislang hauptsächlich von Softwareherstellern, Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung. Dass in der Einführung der elektronischen Rechnung ein großes Effizienzpotential liegt, steht mittlerweile außer Frage. Rund 70-80% der Kosten können dadurch gegenüber manueller Rechnungsbearbeitung eingespart werden. Noch beträgt der Anteil der elektronischen Rechnungen in Deutschland unter 10%. Allerdings kann man davon ausgehen, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Vergleichsweise wurden laut einer Studie von Billentis bereits im letzten Jahr in Brasilien, Chile und Mexiko sowie in den skandinavischen Ländern mehr als 40% der Rechnungen elektronisch versendet.

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Maren Bleker
von Maren Bleker

Unklare Prozesse im Rechnungseingang werden teuer!

Unternehmen die Rechnungen später bezahlen müssen nun doppelt bluten – neben unzufriedenen Lieferanten fallen nun auch Extragebühren an! Unternehmer, die verspätet ihre Rechnungen zahlen, werden künftig schneller und kräftiger zur Kasse gebeten. Ein entsprechender Gesetzentwurf dazu wurde Anfang Juli verabschiedet. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber sollen die Rechnungen früher zahlen – dies hat zum einen Auswirkungen auf die Zahlungsmoral, bedingt aber häufig auch die Anpassungen der Geschäftsprozesse! Speziell die langen Bearbeitungszeiten können z.B. durch den elektronischen Rechnungsaustausch beschleunigt werden. Zahlungsfristen von mehr als 30 Tagen und Abnahmefristen von mehr als 15 Tagen sind danach künftig grundsätzlich unwirksam.

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Bonpago GmbH
von Bonpago GmbH