Financial Supply Chain Blog

Grenzüberschreitender Zahlungsverkehr: SWIFT vs. Ripple

Status Quo im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ist seit rund fünf Jahrzehnten das SWIFTnet. Neue vielversprechende Technologien wie die Distributed-Ledger-Technologie (DLT – „Verteiltes Hauptbuch“ bzw. dezentrales Datenregister) bieten an, grenzüberschreitende Zahlungen nicht nur in Echtzeit, sondern kostengünstig und transparent abzuwickeln. Eine Variante von dezentralen Datenregistern ist die Blockchain („[unendlich lange] Kette von Blöcken [mit Informationen]“). Blockchain ist eine DLT, aber eine DLT ist nicht zwangsweise eine Blockchain. DLT versprechen aufgrund ihrer inhärenten kryptografischen Verschlüsselung, ihrer öffentlichen Verfügbarkeit und der Verifizierungsmechanik der Teilnehmer die Unveränderbarkeit der gespeicherten Daten. Durch Anforderungsanalysen von Akteuren des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs kristallisieren sich Anwendungsfälle heraus, die über den Transfer von Kryptowährung in öffentlichen dezentralen Datenregistern hinaus gehen. Mit dem Zahlungsnetzwerk RippleNet, hinter dem das amerikanische Technologie-Unternehmen Ripple Labs Inc. (Ripple) steht, strebt ein Wettbewerber im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr auf den Markt. Aber warum setzen sich innovative Zahlungsnetzwerke bislang nicht gegen etablierte internationale Zahlungsnetzwerke im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr durch?

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Norman Philipp
von Norman Philipp

Rechnungen einfach zahlen via QR-Code

Der bereits im Jahr 1994 von einem japanischen Unternehmen entwickelte QR-Code wurde für die Logistik in der Automobilproduktion entwickelt, um dort Baugruppen und -teile zu kennzeichnen.

QR steht für Quick Response und ist eine scanbare Matrix aus vielen kleinen schwarzen Quadraten (sogenannten Modulen) auf weißem Hintergrund. Zum Lesen des QR-Codes können klassische Scanner verwendet werden, jedoch auch Smartphone-Kameras in Kombination mit entsprechenden Apps. Während der klassische Barcode Informationen eindimensional abspeichert, erledigt der QR-Code dies in zwei Dimensionen (vertikal und horizontal). Dadurch können bis zu 7.100 Zeichen gespeichert werden. Ein klassischer Barcode kann im Vergleich dazu lediglich 21 Zeichen speichern.

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Maren Bleker
von Maren Bleker

FinTech - Der Wandel einer Branche

Für die deutsche FinTech-Szene war 2016 ein Jahr des Fortschritts bzw. des Wandels. Insbesondere die Sichtweise, in welcher Beziehung FinTechs zu Banken stehen, hat sich geändert. FinTechs werden häufiger in der Rolle potenzieller Kooperationspartner gesehen und das Bild einer aufstrebenden Konkurrenz im Kampf mit den etablierten und altmodischen Instituten entspricht in vielen Fällen nicht (mehr) der Realität.

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Christoph Bertram
von Christoph Bertram