Financial Supply Chain Blog

Mai 2016

Besser früher als später – auch die Niederlande verpflichtet Lieferanten des Bundes

Der Kreis der EU Länder, die eine Umsetzung der EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen konkret forcieren, weitet sich aus. Die niederländische Regierung  kündigte im April an, dass gegen Ende 2016 neue Verträge der öffentlichen Hand ihre Lieferanten zum Versand elektronischer Rechnungen verpflichten werden.

Bis sich die EU auf einen Standard geeinigt hat, wird sich die niederländische Regierung auf zwei UBL Syntaxen konzentrieren: UBL-OHNL, eine speziell für niederländische Behörden entwickelte Abwandlung des UBL Standards und UBL-SI (SimplerInvoicing). Ziel der Regierung ist es, bis spätestens 2020 alle öffentliche Behörden so aufzurüsten, dass diese fähig sind, sowohl den neuen EU-UBL-Standard, als auch andere EU Syntaxen verarbeiten zu können.

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Maren Bleker
von Maren Bleker

Einbahnstraße zum elektronischen Workflow

Öffentliche Auftraggeber sind aufgrund der EU-Richtlinie 2014/55 dazu verpflichtet, bis spätestens 2018 Rechnungen elektronisch empfangen und weiterverarbeiten zu können. Werden in Deutschland – ähnlich wie in anderen EU-Ländern – auch Lieferanten durch ein entsprechendes Gesetz zum Versand von elektronischen Rechnungen in die Pflicht genommen, erhöht sich der Handlungsdruck für öffentliche Verwaltungen. Dass diese Thematik bereits diskutiert wird, bestätigte Klaus Vitt (Staatssekretär Bundesministerium des Inneren und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik) während seines Vortrags zum Entwurf der Bundesregierung für ein E-Rechnungs-Gesetz beim diesjährigen E-Rechnungsgipfel in Wiesbaden.

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Nina Harms
von Nina Harms