Financial Supply Chain Blog

März 2015

Das Leben ist ein Ponyhof? Google testet Rechnungszahlung direkt aus dem Posteingang heraus.

Der Trend zur elektronischen Rechnung setzt sich auch für Privathaushalte weiter fort. So werden immer mehr Rechnungen direkt als E-Mail versendet. Was nach wie vor bleibt, ist jedoch die manuelle Begleichung der Rechnung. Die Rechnungsdaten müssen ins Onlinebanking kopiert oder abgetippt werden, ein direkter Import ist nur selten möglich.

Für die Lösung dieses Problems testet Google gerade das Angebot „Pony Express„. Die neue Funktion soll Rechnungsdaten direkt in ein Popup importieren, in dem dann mit einem Klick die Zahlung der Rechnung bestätigt und ausgeführt werden kann. Voraussetzung für die Nutzung sind ein GMail-Konto sowie eine Registrierung und persönliche Identifikation.

Ob und wann der „Pony Express“ eingeführt wird, ist derzeit noch offen. Jedoch ist alleine die Entwicklung durch Google ein weiteres Zeichen für die zunehmende Elektronifizierung von Rechnungen.

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Bonpago GmbH
von Bonpago GmbH

Von Freund zu Freund: Zahlen per Facebook Messenger?!

Letzte Woche stellte Facebook ein völlig neues Konzept zur Zahlung vor. Ziel ist es, dass per Messenger Privatpersonen so einfach Geld wie Nachrichten verschicken und erhalten können. Der kostenlose Dienst soll zuerst während der nächsten Zeit in den USA ausgerollt werden, doch auch Europa sei in Planung. Um eine Zahlung zu tätigen oder zu erhalten, muss einzig und allein eine gültige Visa- oder Mastercard im Facebook Account hinterlegt werden.

Schreiben zwei Freunde beispielsweise im Chat darüber, einen Kinofilm zu besuchen, so kann durch das hinterlegte $-Zeichen sofort der Preis des Kinotickets an denjenigen überwiesen werden, der die Tickets kaufen wird.

Facebook hatte hierzu bereits im letzten Jahr eine Banklizenz in Irland erworben.

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Nina Harms
von Nina Harms

E-Rechnung und die Öffentliche Verwaltung… aber Unternehmen müssen auch E-Rechnungen liefern!

Der elektronische Rechnungsaustausch hat viele Vorteile. Unsere gemeinsame Studie mit der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, die das BMI in Auftrag gegeben hatte, zeigt Potenziale von bis zu 120 Millionen Euro für die öffentliche Verwaltung. Auf der CeBIT hat die Leiterin des Referats, Fr. Mayer, auf das Henne-Ei-Problem beim elektronischen Rechnungsaustausch hingewiesen. Neben der technischen Umsetzung in den Verwaltungen machte Gabriele Mayer, Leiterin des Referats Finanzmanagement beim Bundesverwaltungsamt (BVA) und dort zuständig für das Thema E-Rechnung, auf ein anderes Problem aufmerksam: “Die Verwaltung ist darauf angewiesen, dass die Unternehmen auch E-Rechnungen liefern.“ (Quelle: Behördenspiegel) – Wir zeigen Ihnen den richtigen Weg!

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Donovan Pfaff
von Donovan Pfaff